Am 28. Januar 2026 kam der Landesausschuss der Europa-Union Nordrhein-Westfalen zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Unter der Leitung von Patrick Sensburg (Landesvorsitzender) wurden in digitaler Form zentrale politische, organisatorische und strategische Weichenstellungen für 2026 vorgenommen.
Nach der Begrüßung und der Annahme der Tagesordnung stand zunächst die Weiterentwicklung der Verbandsarbeit im Mittelpunkt. Patrick Sensburg berichtete über die Initiative zur Gründung einer Parlamentariergruppe im Landtag Nordrhein-Westfalen, die den europapolitischen Austausch zwischen den Fraktionen stärken soll. Zudem informierte er über die Vorbereitungen des kommenden Bundeskongresses sowie über aktuelle Abstimmungen auf Bundesebene.
Norbert Fabian (Stellvertretender Vorsitzender) gab Einblicke in die inhaltliche Arbeit auf europäischer Ebene und die Zusammenarbeit mit den Jungen Europäischen Föderalisten. Dabei wurde deutlich, wie eng die Europa-Union Nordrhein-Westfalen in die programmatische Weiterentwicklung der föderalistischen Bewegung eingebunden ist. Auch internationale Kontakte und Kooperationen spielen weiterhin eine wichtige Rolle, wie Rainer Frickhöfer (Stellvertretender Vorsitzender)mit Blick auf Gespräche und Vernetzungen in mehreren europäischen Partnerländer unterstrich.
Leopold Sprengelmeier (Schatzmeister) konnte berichten, dass die Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2026 gesichert ist. Damit besteht Planungssicherheit für zentrale Projekte und Veranstaltungen. Simon Gutleben informierte über anstehende Termine, darunter die Landesversammlung im Sommer, sowie über bewährte Formate wie die regelmäßige Veranstaltungsreihe „Ein Abend für Europa“. Susanne Schütz stellte zudem Planungen im Bereich Mitgliedergewinnung und Qualifizierung vor.
Auch die Jungen Europäischen Föderalisten Nordrhein-Westfalen zeigten sich äußerst aktiv. Caro Mues (Landesvorsitzende JEF NRW) berichtete von einem erfolgreichen Neujahrsempfang mit großer Resonanz und einer positiven Mitgliederentwicklung. Neue Projekte, internationale Begegnungen und Auszeichnungen unterstreichen die Dynamik der Nachwuchsarbeit.
In der Antragsdebatte positionierte sich der Landesausschuss klar zu aktuellen europapolitischen Fragen. Beschlossen wurden unter anderem eine Stellungnahme zur Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika, eine Resolution für eine Europäische Schnittstellen-Union zur Stärkung der sozialen Freizügigkeit, die Forderung nach einem Europäischen Schülerausweis sowie ein Antrag zur digitalen Souveränität Europas. Die vollständigen Anträge und Beschlüsse sind auf unserer Webseite abrufbar.
Mit Blick auf das laufende Jahr wurden zahlreiche Veranstaltungen und Projekte vorbereitet, von Formaten zur Europawoche am 9. Mai 2026 bis hin zu thematischen Initiativen in den Kreisverbänden. Auch aus Duisburg-Niederrhein, Bocholt und Leverkusen wurden vielfältige Aktivitäten angekündigt, die das europäische Engagement vor Ort sichtbar machen.
Alle kommenden Termine sind in unserem Veranstaltungskalender veröffentlicht.
Der Landesausschuss hat damit einen engagierten Auftakt in das Jahr 2026 gesetzt und deutlich gemacht: Die Europa-Union Nordrhein-Westfalen bleibt eine starke Stimme für ein geeintes, handlungsfähiges und demokratisches Europa.