Start in die 2022-er Europa-Wochen mit dem 8. internationales Familienfest Bocholt beim LWL Textilmuseum

Die Familien aus (fast) aller Herren Länder standen wieder im Vordergrund des Vergnügens. Die Europa-Union Bocholt war auf einem gemeinsamen Stand mit dem ED (europe-direct) Bocholt wieder sehr erfolgreich beim „Bespaßen“ der Kleinen. Dabei wurden je nach Möglichkeit auch die Eltern, Großeltern und Besucher nach den aktuellen europäischen Themen befragt. (* Ergebnisse s.u.)

Bilder (C) :  Kadir Kis, Nicole Wahl, Sven Baetz BBV

Fast 8000 Gäste waren am leicht bedeckten Tag zum Textilmuseum nach Bocholt gekommen, um Musik, Kultur und Kulinarisches auf den 15 Ständen und einer großen Bühne zu konsumieren und sich Informationen zur Europastadt Bocholt (Bocholt800.de) oder Europa zu besorgen, oder einfach nur zu spielen und sich mal wieder Draußen mit echten Menschen zu unterhalten. 

Nach zwei Jahren der Corona Pause, hatte es wieder viel Spaß gemacht am Stand persönlich mit ca. 150 Menschen direkt, ohne eine trennende Mattscheibe, ins Gespräch zu kommen und sie zu befragen. Parallel dazu wurden an ca. 1000 Personen dabei wichtige Informationen und Unterlagen über Europa weitergegeben und verteilt. Süßes für die Kleineren war natürlich auch dabei, (Einige kamen mehrfach).

Die EU-Kommission hatte zum europäischen Jahr der Jugend auch Preise ausgelobt. Trinkflaschen und Fahrradbeutel, wechselten nach richtiger Beantwortung von drei Fragen zu Europa, durch Jugendliche von 12-18 Jahren, die Besitzer.

Auffallend viele „Kleine“ ohne oder mit geringen deutschen Sprachkenntnissen waren diesmal dabei. Was aufzeigt, das hier in Bocholt INTEGRATION sehr groß geschrieben wird.

 


 

Hier das Umfrage Ergebnis:
 

1) 76% stimmten der Frage, bei ca. 14% Enthaltungen, zu :
Muss die EU - mehr- für eine gemeinsame Friedens-, Außen- und Verteidigungs- Politik machen?   

 

2) Ein Europa eine Währung - den Euro überall in der EU baldmöglichst einzuführen wünschten sich 59%, bei ca. 16% Enthaltung, der Befragten.
 

3) 37% der Befragten stimmten dafür „sofort“ aus russischen Energielieferungen auszusteigen, aber 52% wollten dies erst später umgesetzt wissen.
 

4) Unserer Kernforderung nach einem europäischen Bundesstaat konnten sich 64% anschließen, 29% waren aber damit nicht einverstanden.
 

5) Aber, dass die Wahlzettel der nächsten Europa-Wahl auch die europäische Parteifamilien (Fraktionen) nennen sollen und wieder Spitzenkandidaten benannt werden müssen, die sich für den Kommissionsvorsitz bewerben, fanden 79%, bei 11% Enthaltung, gut.